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Sonja Lotta

More Is Never Enough

Fotografie und mixed Media

 

Einladung zur Vernissage
Freitag 3. Juli 2015  18:00 Uhr

 

Öffnungszeiten: 4. und 5. Juli 2015 15 - 18 Uhr

 

Einladung als PDF


 

More Is Never Enough

Eine Ausstellung zum Thema Zufriedenheit

 

Das Konzept der Ausstellung bezieht sich auf das Buch „Missing out, In Praise of the Unlived Life“ von Adam Phillips. Das Kapitel „On Satisfaction“ ist das Gegenstück zu dem vorhergegangenen Kapitel „On Frustration“.

Die Zufriedenheit ist eng mit der Frustration verbunden. Es gibt das Eine nicht ohne das Andere. Kennt man keine Frustration, kennt kann man auch keine Zufriedenheit: es ist ein Gegenspiel. Jedoch ist die Zufriedenheit, im Gegensatz zu der Frustration, ein Gefühl, dass man gerne mit anderen teilt. Es ist eine Befriedigung, ein Glückszustand. Jedoch ist es nicht leicht zu verstehen und zu fühlen, wann der Zustand der Zufriedenheit eintritt. Oftmals merkt man es erst im Nachhinein.

Es wird fünf verschiedene in sich abgeschlossene Arbeiten geben, die jedoch miteinander im Gespräch sind. Jede Arbeit basiert auf einem Satz über Satisfaction aus dem obengenannten Buch.

Sonja Lottas Arbeiten sind vom alltäglichen Leben inspiriert. Die Faszination einer Routine und den unscheinbaren, unwichtigen Dingen, die uns täglich beeinflussen zieht sich durch Ihre Arbeiten. Die Sicht auf das Gewöhnliche, wie auch das Absurde im Alltag sind präsent und werden sowohl dokumentiert als auch verfremdet.

 

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More Is Never Enough
3.-5. Juli 2015, gepard14, Bern

Das Werk von Sonja Lotta beschäftigt sich mit den zwei gegensätzlichen Gefühlen von Zufriedenheit und Frustration. Ausgangspunkt ist das Buch “Missing Out. In Praise of the Unlived Life” von Adam Phillips.

Wir alle führen zwei parallele Leben: eines, welches wir aktiv leben und ein anderes, welches wir hätten leben wollen oder noch leben könnten. So stark wir auch versuchen, im Moment zu leben, haben die ungelebten Leben eine unausweichliche Präsenz und sind uns dicht auf den Fersen. Genau dies jedoch kann die Geschichte unseres Lebens sein: eine Mischung aus unerfüllten Bedürfnissen und geopferten Wünschen. Wir werden verfolgt von dem Mythos, welches unser Potential gewesen wäre oder noch sein könnte. Dies kann aus unserem Leben ein ewiges Spiel von verfehlten Zielen machen. Wenn wir akzeptieren, dass Frustration eine Möglichkeit ist, zu erkennen was wir wirklich wollen, wird Zufriedenheit plötzlich realistisch. Ein Leben ohne Frustration herbeizusehnen, ist wie einem Leben aus unerkannten Träumen und unerfüllten Wünschen nachzurennen.

Die Zufriedenheit ist eng mit der Frustration verbunden. Es gibt das Eine nicht ohne das Andere. Kennt man keine Frustration, kennt kann man auch keine Zufriedenheit: die beiden sind ein Gegensatzpaar. Jedoch ist die Zufriedenheit, im Gegensatz zur Frustration, ein Gefühl, das man gerne mit anderen teilt, ein Glückszustand. Oft ist es nicht leicht zu verstehen und zu fühlen, wann der Zustand der Zufriedenheit eintritt. Oftmals merkt man es erst im Nachhinein, wenn sich der Zustand schon wieder aufgelöst hat.

Im gepard14 findet die letzte Ausstellung zu diesem Themenkreis statt. Die Ausstellung ‘More Is Never Enough” ist ausschliesslich dem Thema Zufriedenheit (Satisfaction) gewidmet und bildet so den Gegenpart zur Ausstellung “Nothing Matters More Than What Never Happenend” die im Kunstraum Aarau 2014 gezeigt wurde und der Frustration gewidmet war.

Gezeigt werden fünf in sich abgeschlossene Arbeiten zur Thematik, die jedoch miteinander korespondieren. Jede Arbeit basiert auf deinem Satz aus dem Kapitel “On Satisfaction” aus dem obengenannten Buch (die Sätze sind jeweils bei den Titeln aufgeführt.).

Sonja Lotta