gepard14
Schützenstrasse 14
CH-3097 Liebefeld

info@gepard14.ch
 

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Olivia Notaro

lädt ein:

Art Lab # 1   Bern Lovefield

Vernissage 1:  Freitag 31.Mai 2013   18 Uhr   

Performance von Andrea Vogel  

Ausstellung 1:  1.-2.Juni 13-18 Uhr



Vernissage 2:  Freitag 28.Juni 2013  18 Uhr   

Musik: Permis B

Ausstellung 2:  29.-30.Juni 13-18 Uhr


gepard14   Schützenstrasse 14  3097 Liebefeld   www.gepard14.ch

Partizipierende KünstlerInnen:

Anya Aichinger (A) London         Cäsar Balmer (CH) Luzern       
Sohrab Bayat (NL) Amsterdam       Marceline Berchtold (CH) Luzern
Zena Blackwell (UK) London        Brigitta Briener (CH) Münsingen
Cornelia Capella (CH) Luzern      Laura Degenhard (UK) Oxford       
Roberto De Luca (I) Thun          Matthiew Johnson (AUS) London       
Miriam Kaab (UK) London           Areej Kaoud (PS) London           
Patrick King (UK) Münsingen       Anna Lytridou (GR) London          Mike Marcus (UK) London           Michal Martychoiec (PL) Berlin       Tom Mason (UK) London             Sylvie Meylan (CH) Luzern           
Martina Miholic (HR) London       Olivia Notaro (I/CH) Überall
Sarah Taras (ES) Ashbourne        Ben Turner (UK) London
Andrea Vogel (CH) St.Gallen       Kam Wan (UK) London
Claudius Weber (CH) Lausanne      Polly Yates (UK) Los Angeles

 

Art Lab # 1   Bern Lovefield

Während den Monaten Mai und Juni nutzt die Künstlerin Olivia Notaro gepard14 und besinnt sich der Grundideen des Off Space im Berner Liebefeld. Hier ist nicht nur ein Ausstellungsraum mit off-Charakter – also ohne kommerzielle Absichten – zu finden, vielmehr sehen die Initiatorinnen und Initiatoren den Ort als Plattform für alle Künste und die Begegnung mit Kunst, Kunst-Produzenten und Kunst-Interessierten. Die Einladung, den Raum von gepard14 zu nutzen, nimmt Olivia Notaro nun als Gelegenheit, nicht nur selber vor Ort präsent zu sein, sondern vielmehr als Künstlerkuratorin die Organisation einer Versuchsanstalt zu übernehmen. Rund zwanzig befreundete Kunstschaffende aus dem In- und Ausland hat sie eingeladen, für eine kurze Zeitspanne gepard14 als Labor zu gebrauchen und einen Dialog mit dem Raum und Olivia Notaro selber einzugehen.
Olivia Notaro stammt aus der Lenk, sie lebt und arbeitet in Häutligen und London. Studiert hat sie an der Schule für Gestaltung in Luzern und am College of Art and Design Central St.Martins in London. In ihren Arbeiten der letzten Jahre beschäftigte sie sich mit vorgefundenen Gemälden, die sie in Aktionen weiterverarbeitete oder in performativer Weise an neue Umgebungen anpasste. Das Prozessuale und Ortsspezifische, was nun bei gepard14 zum Kern der Arbeit wird, stand bereits hier im Vordergrund.
Mit einem ausgemusterten Feldbüro der Schweizerarmee und einem Karteikasten ausgestattet, wird Olivia Notaro ihre Gäste in Empfang nehmen. Ortspezifische Arbeiten, angereichert mit Mitgebrachtem (seien es Objekte oder Werke) werden in den folgenden Monaten entstehen. Ein Thema gibt es nicht. Ganz bewusst setzt Olivia Notaro ihren Gästen keine Regeln, ausser, dass es zu einer Beschäftigung mit dem Ort und Raum kommen muss. So soll sich ein breites Spektrum an Prozessen und Arbeiten entwickeln können, wobei die Vernissagen jeweils am Ende der beiden Monate weniger als Präsentation von Resultaten dienen sollen, sondern als Standbild eines Werkes im Entstehen und ebenso als Begegnungszone. Die teilnehmenden Kunstschaffenden könnten kaum unterschiedlicher sein. Die in St. Gallen lebende Künstlerin Andrea Vogel befasst sich etwa genauso mit Performance, wie auch mit Video oder installativen Medien. Die britische Künstlerin Polly Yates arbeitet in ihren aktuellen Werken mit Fotomontagen und Mischtechniken mit Fotografie, Collage und Malerei. Mike Marcus ist in England geboren und arbeitet zwischen London, Israel und Palästina. Er ist Fotograf, konzeptueller Street Artist, ist aber auch als Visual Effects-Artist beim Film tätig. Die aus Zagreb stammende und in London lebende Künstlerin Martina Miholic wiederum setzt sich in Form von ortsspezifischen und partizipatorischen Aktionen mit gesellschaftlichen Aspekten wie Gewalt gegen Frauen oder Geschlechterfragen auseinander.

Dominik Imhof

 

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